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Trainingszentrum Musiktheorie

[Die Seiten befinden sich im Aufbau und werden regelmäßig erweitert!]

Hier finden sich Übungen, die eine überwiegend selbstständige Aneignung von Grundwissen und -kompetenzen in den Bereichen Harmonielehre, Kontrapunkt und Gehörbildung ermöglichen sollen.

Dabei steht der "Trainingsgedanke" zunächst im Vordergrund, denn viele Übungen und Erfahrungen lassen sich mit einfachen digitalen Mitteln gut selbstständig erlernen und erweitern. Die Angebote ersetzen jedoch keinesfalls einen Präsenzunterricht oder eine Supervision und sind daher insbesondere als vertiefende Begleitung gedacht.

Ausschlaggebend für die Realisierung dieser Seiten (insbesondere Teil B und C der Gehörbildung) waren u.a. Erkenntnisse aus der Sportwissenschaft, die Prof. Wolfgang Schöllhorn als "differenzielles Lernen" betitelt hat. Eine Adaption auf das Instrumentalüben wurde von Prof. Martin Widmaier in seinem Buch "Zur Systemdynamik des Übens - Differenzielles Lernen am Klavier" unternommen. Es geht dabei - grob vereinfacht - darum, innerhalb eines sog. Lösungsraumes bestimmte Literaturpassagen oder Etüden einzustudieren und damit bewusst stets kleine Variationen in das Üben mit einzuschließen. Im Umkehrschluss bedeutet dies die Vermeidung eines simplen, vielfachen Wiederholens. Wie auch Schöllhorn geht Widmaier davon aus, dass es eine abstrahierbare, verallgemeinerbare "perfekte" Lösung nicht geben kann, sondern vielmehr durch den erwähnten "Lösungsraum" widergespiegelt wird. Stand heute bezieht sich diese Erkenntnis zunächst auf (senso-)motorische Zusammenhänge.
Eine direkte Übertragung auf das Erlernen grundlegender Hör- oder Schreibfertigkeiten möchte ich hiermit nicht wagen, dennoch glaube ich, dass bereits durch die stetige Variation kognitiver Beanspruchung beim Üben musiktheoretischer Grundlagen effektiv Ergebnisse erzeugt werden können. Ein Fokus liegt daher auf den folgenden Seiten auch auf den Lösungsräumen, die durch ständige, kleine Variationen erübt und erfahrbar gemacht werden.
 

Viel Spaß dabei!
Krystoffer Dreps